Back to work

Nach den langen Maiferien war es erstmal komisch, wieder in den normalen Freiwilligenalltag zurückzukehren. Montags war nur für die Lehrer der erste Schultag und die erste Stunde wurde erstmal damit verbracht, dass jeder jeden einzelnen begrüßte. Dienstag kamen auch die Schüler wieder und es war schön, sie alle wiederzusehen. In der ersten Woche haben wir zudem Ulla an 2 Tagen an der PSS vertreten. Eineinhalb Stunden Zeit und um die 15 Kinder pro Klasse sind echt traumhafte Bedingungen.. ich würde die FGPS trotzdem nie eintauschen wollen 🙂

Wir haben auch direkt mit dem Training begonnen. In Mondesa haben wir mittlerweile eine feste Gruppe von Kindern, die jedes Mal dabei sind und sie entwickeln tatsächlich so etwas wie Pünktlichkeit (vor allem, seit sie seit der Umstellung zur Winterzeit nur noch vor und nicht mehr nach dem Training Fahrrad fahren dürfen 😉 ). Im Stadion in der Stadt ist die Beteiligung leider nach wie vor recht niedrig, da gerade Fuß- und Netballsaison ist und die meisten Kinder kaum noch Zeit für mehrere Sportarten aufbringen können.

Letzten Freitag hat Daniel den Blinddarm(wurmfortsatz, whatever) rausoperiert bekommen, weshalb ich diese Woche allein unterrichtet und trainiert habe, was echt ganz gut geklappt hat. Mit den 4. und 5. Klassen habe ich schon mit dem Theorieunterricht angefangen, 6 und 7 folgen nächste Woche. Dieses Term müssen wir uns echt sputen, da wir nur noch acht Wochen haben.. Als Thema für die 4. Klasse habe ich mir dieses Term Tanz überlegt. Mit Mr Davids Hilfe kann ich jetzt die Boxen und Verstärker der Schule benutzen und die Schüler hatten schon viel Spaß beim Stopptanz. Wenn wir mit Unterricht und Test durch sind, beginne ich mit einer Choreo, ich bin gespannt, wie das wird.

Letztes Wochenende hatte meine Fußballmädchenmannschaft das erste Training nach den Ferien und ich habe ein Ballnetz voller Bälle mitbringen können, die mir mein Heimatverein, die TSG Dülmen, gespendet hatte. Die Mädels haben sich riesig gefreut und direkt drauflosgekickt. Das Dreamteam hat übrigens nicht alle Bälle bekommen. Einen habe ich fürs Training behalten, was die Leichtathletikkinder sehr gefreut hat! Ebenso werden Bälle an unsere Schule für die Fußballpause gehen. Jeden Tag ist eine andere Stufe in der Pause mit Fußball dran und das Angebot wird immer dankend angenommen. Auch an dieser Stelle nochmals lieben Dank für die Spende!

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Als das Mädchentraining noch nicht wieder angefangen hatte, bin ich trotzdem zur Hanganeni (Grundschule, neben der das Training stattfindet) gefahren und habe dort mit den Jungs trainiert, die manchmal bei den Mädchen mitspielen.

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Mit ein paar Cones und Bällen kann man den Kids eine große Freude machen.

 

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Unser „Fahrer“ (ich weiß seinen Namen leider nicht), Coach Wilson, einige der Spielerinnen, der Assistenzcoach und ich

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Soccer Break

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Ein paar der Kids vom Training in Mondesa

Außerdem habe ich letzten Samstag freiwillig 4,5 Stunden auf einem Stuhl stillgesessen. Das Ergebnis sind 2,5 Pakete Kunsthaar und mein eigenes Haar zu 126 Braids verflochten. Es tut gar nicht so weh, wie angenommen und von den Schülern habe ich schon irre viele Komplimente bekommen. Die deutschen Kinder waren eher weniger begeistert („Das sieht ja grauenhaft aus!“ „Wann machst du das wieder raus?“).

Alles in allem fühle ich mich gerade so richtig „drin“, es läuft alles und hat sich schon richtig eingespielt.

Lieben Gruß an euch zu Hause!